14 oder 18 Karat Roségold — Warum wir uns bewusst entschieden haben
Die Frage klingt technisch, doch sie entscheidet über Farbe, Haltbarkeit und Wert Ihres Schmucks. Hier der ehrliche Vergleich – und warum wir eine klare Wahl getroffen haben.
Karat ist kein Maß für Qualität, sondern für den reinen Goldanteil. 24 Karat wäre pures Gold – für Schmuck jedoch zu weich. Für Roségold mischt man dem Gold Kupfer und etwas Silber bei. Genau dieses Mischungsverhältnis unterscheidet 14 von 18 Karat.
Der Unterschied in Zahlen
18 Karat (750) besteht zu 75 % aus reinem Gold. Das Ergebnis ist eine warme, satte Farbtiefe und ein spürbar edleres Gewicht. 14 Karat (585) enthält 58,5 % Gold; durch den höheren Anteil an Beimetallen ist es härter, seine Farbe jedoch blasser und kühler.
Warum wir auf 18 Karat setzen
Bei Rosé. Fine Jewellery. besteht – mit einer bewussten Ausnahme – jedes Stück aus 18 Karat Roségold. Diese Entscheidung hat drei Gründe. Erstens die Farbe: Erst bei 18 Karat entfaltet Roségold jene warme, tiefe Tönung, die es so unverwechselbar macht. Zweitens der Werterhalt: Ein höherer Goldgehalt bedeutet, dass Ihr Stück über Generationen seinen Materialwert bewahrt. Drittens die Hautverträglichkeit: Da 18 Karat weniger Beimetalle enthält, ist es für empfindliche Haut oft die sanftere Wahl.
Die bewusste Ausnahme: das Piercing-Backing
Bei unseren Fine Piercings fertigen wir das Backing – also den Teil im Stichkanal – aus 14 Karat. Das ist kein Kompromiss, sondern eine durchdachte Entscheidung: 14 Karat ist an dieser beanspruchten Stelle robuster und damit ideal für den dauerhaften, sicheren Sitz. Der sichtbare Teil bleibt selbstverständlich 18 Karat.
Eine Frage des Werts, nicht nur des Preises
18 Karat ist im Einkauf teurer – aber es behält seinen Wert, seine Farbe und seine Schönheit länger. Für uns ist das kein Aufpreis, sondern ein Versprechen: dass ein Stück, das ein Leben lang halten soll, auch aus dem richtigen Material gemacht ist.